Digitale Volumentomographie

Digitale Volumentomographie

DVT Aufnahmen

Konventionelle Zahnfilmaufnahmen können die räumliche Konfiguration von Zahnwurzeln, Wurzelkanalsystemen  sowie umliegenden maxillofacialen Strukturen in ihren Details nur bedingt erfassen. Entzündliche Veränderungen im Kieferknochen oder Tumoren werden häufig aufgrund einer dicken Knochencompacta oder Überlagerung durch anatomische Strukturen wie z.B. das Jochbein verdeckt und nicht erkannt – Lofthag-Hansen, S., S. Huumonen, et al. (2007). „Limited cone-beam CT and intraoral radiography for the diagnosis of periapical pathology.“ Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 103(1): 114-9.

Die digitale Volumentomographie (DVT) auf der Basis minimaler Voxelgrößen (ca 80 µm ) und sehr kleiner Scanvolumnina (4×4 cm) ermöglicht es, Zähne und Kieferstrukturen in dünnen Schnitten in allen 3 anatomischen Ebenen hochaufgelöst darzustellen und zu diagnostizieren.

DVT Aufnahmen können bei folgenden Fragestellungen indiziert sein:

  1. Verdacht auf durch Zahnwurzeln hervorgerufene Entzündungsprozesse im Kieferknochen
  2. Behandlungsplanung im Rahmen endodontischer Revisionen ( z.B. bei Verdacht auf nichtlokalisierte Kanalsysteme, komplexe Wurzelkanalantomie, Perforationen oder Wurzelfrakturen)
  3. Planung mikrochirurgischer Eingriffe an Zahnwurzeln in unmittelbarer Nachbarschaft zu anatomischen Strukturen (z.B. Sinus maxillaris, Nervus mentalis, Nervus mandibularis)
  4. Diagnose nach Zahntrauma (Abklärung von Wurzel- und/oder Kieferfrakturen)
  5. Interne und externe Wurzelresorptionen

Effective Dosen verschiedener zahnärztlicher Röntgentechniken

STRAHLENQUELLE MILLISIEVERTS
(mSv)
ZEITDAUER FÜR ÄQUIVALENTE EFFEKTIVE DOSIS AUS TERRESTRISCHER STRAHLUNG
(3 mSv/Jahr in den USA)
DVT (kleines Scanvolumen) 0,005-0,038 1-5 Tage
DVT (grosses Scanvolumen) 0,068-1,073 9-131 Tage
Panoramaschichtaufnahme 0,010-0,026 1,2-3,2 Tage
Cephalometrische Aufnahme 0,026 3,2 Tage
Full-mouth Röntgenstatus
(18 F speed Filme) [‡]
0,150 18,3 Tage
Bißflügelaufnahmen
(4 F speed Filme) [‡]
0,038 4,6 Tage
Intraorale periapikale Aufnahme 0,005 0,61 Tage
Oberkiefer/Unterkiefer CT Aufnahme 2,000 243 Tage

‡:  Ca  50% Reduktion der effectiven Strahlendosis bei digitalen Sensoren im Vergleich zu “F” speed Röntgenfolmen

Effective doses from various dental x-ray procedures adapted from the Health Physics Society:
→ http://hps.org Accessed July 17, 2009;

American Dental Association:
http://www.ada.org Accessed July 17, 2009; and White SC, Pharoah MJ: Oral radiology: principles and interpretation, ed 6, St Louis, 2009, Mosby.

Konventionelle CT Aufnahmen zur Darstellung von Ober- und Unterkiefer verursachen eine Strahlendosis von ca 2.00 millisieverts (mSv), was etwa 345 Panoramaschichtaufnahmen entspricht. Ein digitales Volumentomogram mit einem kleinen Scanvolumen ergibt hingegen eine effektive Strahlendosis von  0.005 bis 0.038 mSv aufgrund des begrenzten „field of view“ sowie der   geringen Röhrenspannung (60 KV) und des geringen Röhrenstroms (1,0 mA) .

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