Das Wurzelkanalsystem eines Zahnes ist vergleichbar mit einer Baumwurzel mit vielen feinen Verästelungen. Diese Verästelungen sind zum Teil so fein wie ein Haar. Nach herkömmlicher Technik wird in der Regel nur ein Teil des Hauptkanals bei einer endodontischen Behandlung gereinigt und abgefüllt. Teile des mikroskopisch feinen Wurzelgeflechts werden ohne Kontrolle durch das Operationsmikroskop nicht erreicht. Die Folge: Es bilden sich oft schon nach wenigen Wochen neue Krankheitsherde und der Zahn muss am Ende dann doch gezogen werden.
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Ungenügend ausgefüllter Wurzelkanal unter dem Rasterelektronenmikroskop: Wurzelfüllung(1), Bakterielle Besiedlung(2). |
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Unvollständige Wurzelfüllungen: abgebrochene nicht entfernte Wurzelkanalfeile (3) und übermäßig erweiterte Wurzelkanäle (4) die den Zahn schwächen. Von den infizierten Wurzelkanälen ausgehende Entzündungsprozesse im Kieferknochen (5) |
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Zerstörung der Zahnwurzel (6) durch unsachgemäße Präparation eines Wurzelstiftes. Austritt von Füllmaterial (7) in den Kieferknochen mit resultierender Entzündung |